„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.“ Diese Aussage von Kaiser Wilhelm II. verdeutlicht die Schwierigkeit, die Wucht von Entwicklungssprüngen an deren Anfängen einzuschätzen. Heute stehen wir vor einem wiederum tiefgreifenden Umbruch der individuellen Mobilität. Milliardeninvestitionen, politische Vorgaben und vor allem die Digitalisierung führen zu einem neuen Megatrend: Dem selbstfahrenden Auto, mit alternativem Antrieb, und mit umfassender Vernetzung. Gerade wurde ein serienreifer Super-Computer dafür vorgestellt.

„Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt“, so der Vorsitzende von IBM im Jahr 1943. „Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde“, glaubte der Präsident der Computerfirma Digital Equipment im Jahr 1977. Und heute? Fast jeder hat mehrere Computer und immer mehr technische Geräte – und auch Fahrzeuge – werden bald „online“ sein und miteinander kommunizieren. Als „Internet der Dinge“ wird die globale Informationsinfrastruktur bezeichnet, die es ermöglicht, Gegenstände miteinander zu vernetzen und zusammenarbeiten zu lassen.

Die Entwicklung ist rasant: Ende Januar hat ein US-Technologieunternehmen (welches sich schon lange im Portfolio des Tonn Family Offices befindet) einen serienreifen Super-Computer vorgestellt, der alle Steuergeräte eines Autos ersetzen kann. Beobachter halten das für die vielleicht wichtigste Innovation der Autowelt seit 20 Jahren. Der Super-Computer für selbstfahrende Wagen ist serienreif und nicht größer als ein Aktenkoffer. Der Hersteller hat in den vergangenen Jahren zwei Milliarden US-Dollar in die Entwicklung investiert und ist damit der erste Zulieferer, der ein komplettes System aus Computerchips und Software zur Steuerung eines selbstfahrenden Autos fertiggestellt hat. Schon im ersten Quartal 2018 soll die Auslieferung beginnen. VW und Audi sind die ersten Hersteller, die ihre Autos künftig von dem Super-Computer steuern lassen. Auch viele weitere Autohersteller kündigen die Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen an.

Ein ambitioniertes Vorhaben hat auch der Ford-Konzern bekanntgegeben: Bereits ab 2021 soll eine Flotte von führerlosen Fahrzeugen in einem eigenen Taxi- oder Carsharing-Projekt auf der Straße unterwegs sein: „Dabei reden wir nicht über Dutzende oder Hunderte Autos in einer unbedeutenden Kleinstadt, sondern wir planen mit Zehntausenden Fahrzeugen und einem Einsatzgebiet von der Größe und der Bedeutung New Yorks, Chicagos oder Los Angeles – inklusive der Autobahnen zum Flughafen.” Ford hatte mit der „Tin Lizzie“ das erste Auto, das mittels Fließbandfertigung hergestellt wurde. Nun ist Ford nach Aussagen des Vorstandes überzeugt, dass die Automatisierung des Autos im nächsten Jahrzehnt die Mobilität der Menschen genauso verändern wird, wie das Fließband im letzten Jahrhundert.

Wichtige Voraussetzung für selbstfahrende Systeme in der Autoindustrie ist der neue Mobilfunkstandard 5G. Dies ist sogar eine Alternative zum Glasfasernetz, die es erlaubt, auch kritische Anwendungen per Funk anzubinden. Im Februar 2018 demonstriert Südkorea die Leistungsfähigkeit des 5G-Netzes bei den Olympischen Winterspielen. In Deutschland laufen erste Feldversuche, wie z. B. im Hamburger Hafen. Hier werden Schleusen, Schifffahrtsampeln, Sensoren und Kameras vernetzt, ein wichtiger Schritt zur Automatisierung des Hafenbetriebs.

Auch das Thema künstliche Intelligenz ist von großer Bedeutung für fahrerlose Autos. Die Entwicklung geht mit großen Schritten voran. So errichtet die chinesische Regierung nahe Peking jetzt für mehrere Milliarden Euro einen Gewerbepark, in dem künftig 400 Unternehmen an künstlicher Intelligenz arbeiten sollen – China strebt hier die Weltmarktführerschaft an.

Die Vorteile der selbstfahrenden Autos liegen auf der Hand: So gut wie jeder Unfall kann vermieden werden. Staus werden stark reduziert, da sich die intelligenten Autos untereinander abstimmen. Und nicht zuletzt können Autofahrer, statt ihre Zeit im Stau oder auf Parkplatzsuche zu vergeuden, im Auto lesen, arbeiten oder sogar schlafen. Verschlafen Sie nicht die Prüfung einer Investition in diesen Megatrend! 

 

Strategie im Überblick

Die Aktienstrategie kann weltweit sowohl in „Blue Chips“ als auch kleinere Werte mit hohem Renditepotenzial rund um das Thema „Intelligente und automatisierte Mobilität“ investieren. Im Fokus stehen weniger Automobilwerte, sondern eher Zulieferer, Dienstleister, Elektronik- und IT-Unternehmen.

 

Mögliche Anlagethemen der New Mobility Strategie:

  • Digitalisierung / Vernetzung
  • Robotik / Automatisierung
  • Künstliche Intelligenz
  • Big Data
  • Infrastruktur
  • Logistik
  • Steuerungssoftware und -elektronik
  • Mikrochips / Halbleiter / Prozessoren
  • Sensorik (Kameras / Ultraschall / Scanner)
  • Zulieferer /Automobilindustrie
  • Alternative Energien und Antriebe
  • Drohnen / Luftverkehr

 Stand: 01/2018

 

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