Eine Megablase mit über 20-jähriger Katerstimmung in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sorgte lange für Verdruss bei den Anlegern. Doch diese Zeit scheint vorbei, die Wirtschaft wächst wieder kräftig. Nun bieten sich in Japan wieder sehr gute Chancen. Und anders als an anderen Anlagemärkten sind hier bisher keine Rekorde gefallen. Die Anlagestrategie „Global Drift“ des Tonn Family Offices hat ihr Portfolio weiter diversifiziert und in Japan investiert. Gerade Zukunftsbranchen sind hier traditionell stark.

Japan ist Mitglied der Gruppe der sieben größten Industrienationen der Welt und war viele Jahre die weltweit zweitgrößte Wirtschaftskraft hinter den USA. Doch über zwei Jahrzehnte lang war die erste Industrienation Asiens für Investoren wenig attraktiv.

Der wahnwitzige Immobilienboom hatte Japan aufgeblasen. Japanische Aktien erzielten zugleich irreale Rekordkurse. Als die japanische Blase 1990 platzte, fielen die Aktienkurse innerhalb von zwei Jahren um die Hälfte, und die Immobilienpreise im Laufe einer längeren Phase um mehr als die Hälfte. Viele Firmen gingen in Konkurs, die Finanzindustrie geriet in große Schwierigkeiten und musste immer wieder reformiert werden.

Faule Bankenkredite und überbewertete Immobilien führten am Anfang der 1990er Jahre in eine lange Phase von Deflation und Staatsverschuldung, die wirtschaftliche Stagnation bedeutete, allerdings auf hohem Niveau.

2012 wurde Shinzo Abe zum neuen Premierminister Japans gewählt. Abe versprach die japanische Wirtschaft mit radikalen Reformen aus ihrer über zwei Jahrzehnte andauernden Stagnation zu befreien. Die nach ihm „Abenomics“ benannte Wirtschaftspolitik sorgte für Deregulierung, Konjunkturprogramme (die allerdings ein hohes Defizit in Kauf nahmen) sowie billiges Geld – der Leitzins der japanischen Zentralbank ist schon seit langem negativ.

Unternehmen und Banken wurden saniert, und allmählich kam es wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. In den letzten Quartalen ist die Wirtschaft sogar stärker als erwartet gewachsen. Die japanische Börse entwickelte sich im Jahr 2017 gut, doch die Bewertungen bleiben attraktiv. Aufgrund der jahrelangen schlechten Nachrichten haben Investoren den Aktienmarkt in Nippon gemieden. Japanische Aktien sind daher günstiger als in vielen anderen Industrieländern, obwohl die Kurse in Tokio zuletzt schon zugelegt haben. Dennoch sind sie im vergangenen Jahr nicht teurer geworden: Die Gewinne der Firmen kletterten ebenfalls. Daher ist das Bewertungsniveau im Laufe des Jahres nicht gestiegen – im Gegensatz zu den meisten anderen Börsen.

Japanische Aktien sind heute so preiswert wie seit Jahrzehnten nicht. Japan ist der einzige bedeutende Aktienmarkt, der derzeit nicht mit einem Aufschlag gegenüber den Werten der letzten zehn Jahre gehandelt wird.

„Kurs-Gewinn-Verhältnisse und Kurs-Buchwert-Verhältnisse sind bei vielen japanischen Aktien auf einem ähnlichen Niveau wie zur Zeit der globalen Finanzkrise vor zehn Jahren“, stellt Vermögensverwalter Holger Schroeder fest, Vorstand des Tonn Family Offices.

Und japanische Aktien sind nicht nur günstig, sondern auch aussichtsreich: Erste Reformen greifen und es sieht so aus, als würde sich Japan aus seiner strukturellen Starre lösen. So greift die Deregulierung am japanischen Arbeitsmarkt – die Arbeitslosigkeit befindet sich auf einem Rekordtief. Viele japanische Unternehmen erhöhen ihre Geschäftsprognosen nun schon seit fünf Quartalen, für 2018 erwarten Analysten ein Gewinnplus von gut fünf Prozent. Zudem sind japanische Konzerne vor allem in Zukunftstechnologien wie Robotik, Automatisierung und Digitalisierung gut aufgestellt, ebenso wie im Maschinen- und Automobilbau. Alles in allem zeigt sich noch viel Aufholpotenzial an der Tokioter Börse.

Die „Global Drift“-Strategie strebt einen Schutz vor Krisen an, soll aber auch einen angemessenen Wertzuwachs erzielen. Anders als andere Kapitalerhaltungsstrategien sucht sie daher auch Renditebringer, wie z. B. unterbewertete Substanzaktien. Robuste Substanzwerte konnten bewiesenermaßen Weltkriege, Währungsreformen und Hyperinflationen überstehen.

 

Holger Schroeder

Holger Schroeder, Vorstand, war langjähriger Leiter der Vermögensverwaltung der Berenberg Bank sowie der Hauck & Aufhäuser Privatbank.

 

Strategie im Überblick

Die „Global Drift“-Strategie zielt auf einen Schutz des Vermögens vor Krisen und Crashs. Die flexible und konsequente Anlagestrategie kann schnell auf gravierende Veränderungen der globalen Politik und Ökonomie reagieren. Ziel sind eine attraktive Rendite und ein geringes Gesamtportfoliorisiko durch eine große Diversifikation. Dabei wird das Risiko gestreut durch weltweite Anlagen in vergleichsweise krisenresistente Substanzaktien, ausgewählte Anleihen, Rohstoffe/ Edelmetalle, Währungen, Immobilien/REITs und Absicherungsinstrumente.

 Stand: 01/2018

 

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