Ein starkes Comeback: Seit einigen Monaten kommen wieder sehr gute Nachrichten aus der internationalen Schifffahrt. Rekordmeldungen über Charterraten und Frachtpreise haben auch bei vielen Experten für Erstaunen gesorgt. Nach einer langen Flaute rücken Containerschiffe nun auch wieder in den Fokus der institutionellen Investoren.

Insgesamt profitiert die Schifffahrt von der weltwirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie. Die Nachfrage nach Transportkapazitäten Schiffsraum verbessert sich stetig. Für den Containerschiffsmarkt stellt sich die Marktsituation als sehr „bullisch“ dar. In den letzten Wochen und Monaten haben sich die positiven Nachrichten nahezu überschlagen. Die Containerumschläge der bedeutendsten Häfen zeigen Rekordstände auf. Auch die Charterraten stiegen in den letzten Monaten rasant, ein Rekordhoch jagt das nächste.

Der sich verstärkende Handel innerhalb Asiens, welcher sich durch einige der größten und schnellst wachsenden Volkswirtschaften der Welt auszeichnet, gilt als Indikator für eine rasche Wirtschaftsbelebung. Kapazitätsengpässe sind nach den Übersee-Verkehren erfreulicherweise (zumindest aus Investorensicht) nun auch im europäischen Containerfeeder-Geschäft zu verzeichnen. Marktexperten gehen von einer weiteren Verbesserung der Marktsituation aus.

Das Fachmagazin „Täglicher Hafenbericht“ meldete im April dieses Jahres: „Für Oliver Oestreich, Vorsitzender des Vereins Bremer Spediteure, ist dabei ein besonderes Ärgernis, dass die Frachtraten für Container inzwischen geradezu aus dem Ruder gelaufen sind. Und ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit noch nicht absehbar. (…) In manchen Fahrtgebieten haben sich die Frachtraten bereits mehr als verfünffacht, in der Spitze sogar verzehnfacht (…)“. Aufgrund des weiterhin knappen Angebotes gehen die Charterer immer mehr dazu über, sich die später frei werdende Tonnage möglichst frühzeitig zu sichern, berichtete das Fachmagazin Ende Mai.

Mit der starken Erholung des Containerumschlages haben auch die Charterraten deutlich angezogen. Ebenso sind die Kosten für den Transport eines Containers deutlich gestiegen: Kostete der Transport von China nach Los Angeles noch im Jahr 2019 rund 1.400 USD, betrugen die Kosten kürzlich rund 5.000 USD.

Laut dem „Hansa International Maritime Journal“ aus dem Mai 2021 herrscht Maklern zufolge am Containermarkt „eine rege Nachfrage nach Schiffen jeder Größe. Der Großteil der Aktivitäten findet inzwischen unterhalb von 3.000 TEU ab (…)“. Ebenfalls positiv für Investoren: Die Flottenstruktur in der Schiffsgröße bis 3.000 TEU zeigt eine geringe Anzahl von Neubauordern bei einer hohen Anzahl von Schiffen, die aufgrund des Alters Verschrottungskandidaten sind.

Für Privatanleger ist es ein positives Signal, dass institutionelle Investoren wieder auf dem Spielfeld sind. Beispielsweise investieren verschiedene Privatbanken nun wieder stärker in Schiffskredite. Insgesamt stellt der Sachwert „Schiff“ eine chancenreiche Anlageklasse dar, die nicht mit dem Aktienmarkt korreliert. Daher eignen sich Investitionen sehr gut zum Diversifizieren des Anlageportfolios mit Renditebausteinen.

 
 
Stand: Juni 2021 
 

 


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