Die Coronakrise hat den anhaltenden Immobilienboom nicht zum Erliegen gebracht. Die Preise bleiben auf hohem Niveau, die Nachfrage nach Wohneigentum ebenfalls. Immobilien gelten weiterhin als sichere Wertanlage und die Kredite sind historisch günstig. Außerdem ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden groß, erst Recht seit sich das Homeoffice verbreitet hat. Während sich Wohnimmobilien verteuern, ist die Preisdynamik bei Gewerbeimmobilien zum Erliegen gekommen, insbesondere bei Büro- und Hotelimmobilien.

 
Viele Kaufinteressenten haben sich während der Pandemie Hoffnungen auf Schnäppchen gemacht. Diese haben sie aber weitgehend aufgegeben, wie eine Studie eines Meinungsforschungsinstitutes und eines Maklerhauses aus dem Herbst zeigt. Zu Recht, wie Marktanalysen für Wohnimmobilien beweisen. 
 
Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken kletterte im dritten Quartal 2020 auf einen neuen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich der auf Basis echter Transaktionsdaten ermittelte Index um 6,1 % Verglichen mit dem ersten Quartal 2020, das von der Pandemie noch weitgehend unberührt war, nahm der Index als Folge der weiterhin positiven Entwicklung der Wohnimmobilienpreise um 2,7 % zu.
 
Eine Studie von Project Research zeigt die anhaltende Preisdynamik im 3. Quartal 2020. Der Wohnungsneubau beweist mit nach wie vor steigenden Preisen enorme Krisenresistenz. Vor allem München werden neu gebaute Wohnimmobilien immer teurer. Die Isarmetropole kann mit 11.088 Euro ein um durchschnittlich 10,4 % gestiegenes Preisniveau im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.
 
Bei den Preissteigerungen beim Wohnungsneubau liegt Hamburg mit 17,1 % im Vorjahresvergleich an der Spitze. Das Preisniveau hat mittlerweile die 7.000 Euro-Marke deutlich übertroffen (7.198 Euro pro Quadratmeter). Die Dynamik hat sich im dritten Quartal 2020 sogar noch einmal verstärkt. Die Preise stiegen in den letzten 12 Monaten um satte 17,1 %. Die Bezirke Hamburg-Eimsbüttel und Hamburg-Nord liegen mit enormen Zuwächsen von 25,6 bzw. 23,2 % vorn.
 
Auch nach Angaben des Kreditvermittlers Dr. Klein steigen in Hamburg die Preise weiter in der Krise. Allein im dritten Quartal 2020 stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,6 %. Eigentumswohnungen verteuerten sich um 2,5 %. Hierbei wurden Neubauten und Bestandsobjekte zusammengefasst. Bis November gab es keine Anzeichen dafür, dass die Pandemie zu einem Sinken der Immobilienpreise führt, sie verstärkt eher den Wunsch nach eigenen vier Wänden. 
 
Bei Eigentumswohnungen kostete im dritten Quartal ein Quadratmeter Wohnfläche in Hamburg 4.661 Euro. Basis für die Werte sind die Angaben aus den Darlehensverträgen. Im Jahresvergleich haben sich Eigentumswohnungen um 9,7 % verteuert. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern müssen im Schnitt 3.255 Euro je Quadratmeter bezahlt werden – aufs Jahr gesehen ein Plus von 11,5 %.
 
In Berlin liegt das Neubau-Preisniveau liegt bei knapp über 7.000 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 4,2 %, welches sich leicht reduziert hat.
 
In Frankfurt wurde bei Neubauten die 8.000 Euro Marke überschritten, in Düsseldorf lagen die Preise bei 7.150 Euro und in Köln bei knapp 6.000 Euro.
 
Eine Analyse des Verbands der Sparda-Banken und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass infolge der Pandemie das Umland von Metropolen bei Immobilienkäufern immer begehrter wird. In Berlin, München, Köln, Hamburg und Stuttgart sind die Preise für Bestandswohnungen im Umland seit 2017 stärker gestiegen als in den Metropolen selbst. In Berlin verteuerten sich Wohnungen im Umland mit fast 22 % deutlich stärker als in der Hauptstadt (17,5 %), in München waren es rund 10 % gegenüber 6 %. In Frankfurt und Düsseldorf war der Preisanstieg im Bestand dagegen in den Städten stärker. Allerdings sind Wohnimmobilien nahe der größten Städte viel günstiger als in den Metropolen selbst – im Schnitt 55 %.
 
Kapitalanleger können in Wohnungen direkt investieren, wobei sich durch die Konzentration auf nur ein oder einige Immobilien ein Klumpenrisiko im Vermögensportfolio ergeben kann. Eine Alternative sind Immobilienfonds, die mit unterschiedlichen Strategien eine sehr gute Diversifikation darstellen können und ein professionelles Management bieten. 
 
 
November 2020
   
Zu unseren Wohnimmobilienfonds Deutschland:
 
 

 


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