Das Tonn Investments Magazin hat den Kapitalmarktexperten Kay Fischer nach gut drei Monaten in seiner neuen Position zu seinen Beweggründen, Vorstellungen und Plänen befragt (Auszug aus dem Interview).

Tonn Investments Magazin: Was haben Sie sich in Ihrer neuen Position vorgenommen?

Fischer: Beim Tonn Family Office gefällt mir vieles sehr gut, das unabhängige Denken auch gegen den „Mainstream“ weiß ich sehr zu schätzen. Natürlich habe ich einige Ideen und möchte neue Impulse setzen. So entwickeln wir beispielsweise gerade nachhaltige Anlagestrategien, die wir im Frühjahr vorstellen. Ich habe mich bei der Bremer Landesbank vor allem um Kapitalanlagen für institutionelle Investoren gekümmert, also professionelle Kapitalanleger. Vieles aus diesem Bereich kann ich jetzt einbringen, z. B. bei der Effizienzsteigerung der Anlageportfolien. Wir wollen das Family Office optimal für die Zukunft aufstellen, daher haben wir uns auch um juristischen Sachverstand verstärkt, weil die gesetzliche Regulierung von Finanzinstituten immer strikter wird. Die Erweiterung der IT-Systeme ist für mich aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung auch ein wichtiges Thema.

Tonn Investments Magazin: Wie schätzen Sie das aktuelle Anlageumfeld ein?

Fischer: Aktuell trennt sich die Spreu vom Weizen, aktives Vermögensmanagement wird wieder wichtiger. In den letzten Jahren hat die Flut alle Boote gehoben, man konnte mit passiven Instrumenten wie ETFs vielfach gute Ergebnisse erzielen. Das wird in Zukunft deutlich schwieriger, da die Märkte viel volatiler werden. Seit einigen Monaten haben wir Belastungsfaktoren, die keine schnelle Lösung zulassen. Neben dem Brexit, dem US-Handelskrieg und der italienischen Politik sind das generelle Zinsängste und eine leichte Abschwächung der Konjunktur. Wir müssen weiterhin mit sehr hohen Schwankungen rechnen und sehen kurzfristig wohl keine nachhaltig positiven Sprünge. Dennoch bin ich mittelfristig für bestimmte Aktienmärkte zuversichtlich. Übrigens: Durch die Digitalisierung verschieben sich Geschäftsmodelle, und mancher bisher solide Dividendenaristokrat sieht dann ganz schön alt aus.

Tonn Investments Magazin: Welche Vorteile sehen Sie bei einer unabhängigen Vermögensverwaltung?

Fischer: In Banken wird es selbst für wohlhabende Privatkunden immer schwieriger, eine echte Vermögensberatung zu bekommen, vielmehr wird hier immer häufiger auf Standardprodukte zurückgegriffen. Erst ab einem höheren Millionenvermögen erfolgt eine wirklich individuelle Beratung. Bei dem Tonn Family Office ist das anders: Als unabhängiger Vermögensverwalter unterliegen wir keinerlei Schubladendenken, keinerlei Vertriebsvorgaben und keinerlei Konzernstrukturen.

Tonn Investments Magazin: Was verstehen Sie unter einem Multi Family Office?

Fischer: Ein Family Office unterstützt wohlhabende Familien, Unternehmer und Privatpersonen bei der Verwaltung und Steuerung ihres gesamten Vermögens. Gewöhnlich liegt ein starker Fokus der Dienstleistungen auf dem Controlling und Reporting, was bei uns aber nicht der Fall ist. Der Name „Multi“ beschreibt, dass wir offen sind für mehrere Vermögensinhaber und nicht nur das Vermögen einer einzigen Familie verwalten. Ein Multi Family Office offeriert normalerweise verschiedenste Services, aber nur eine kleine Anzahl bietet auch die Dienstleistungen an, welche Vermögensinhaber zum Schutz und Wachstum ihres Vermögens suchen.

Tonn Investments Magazin: An welche Anleger richten sich die Angebote des Tonn Family Offices?

Fischer: Wir richten uns an vermögende Privatanleger, die mit ihrer Hausbank nicht vollauf zufrieden sind oder einen Teil ihres Vermögens einfach anders investieren möchten. Bei uns können Anleger besondere Strategien ab 100.000 Euro ausprobieren. Wenn sie mit den Ergebnissen zufrieden sind, können sie die Summe natürlich gern erhöhen.

Stand 12/2018

 

 

Kay Fischer

Kay Fischer ist Vorstand der Tonn Family Office AG in Hamburg. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung Jahre Kapitalmarkterfahrung durch Fach- und Führungspositionen bei renommierten Banken. Seine Laufbahn startete er als Kundenbetreuer bei der Hamburger Berenberg Bank. Zuletzt war er stellvertretender Bereichsleiter Financial Markets bei der NordLB in Bremen und verantwortete den Eigenhandel sowie das Kundengeschäft. Mehrere Jahre lang war Kay Fischer Mitglied im Anlageausschuss einer Landesbank und mehrerer Sparkassen. Der gebürtige Hamburger war aktiver Fußballer und Badmintonspieler. Heute spielt er gelegentlich Golf, wenn Beruf und Familie dafür Zeit lassen, und pflegt seine Leidenschaft für Oldtimer, Pkws und Traktoren.

 

Tonn Family Office

Tonn Family Office AG

Die unabhängige Vermögensverwaltung und das Multi Family Office „Tonn Family Office“ bietet Mandanten eine ganzheitliche Vermögensstrukturierung inklusive Sachwerte sowie verschiedene Vermögensverwaltungsstrategien von defensiv bis offensiv.

 

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