Vor sieben Jahren hat Google seine Roboterwagen-Flotte vorgestellt. Inzwischen arbeiten Dutzende Konzerne mit Hochdruck und Milliardeninvestitionen an der Technologie für selbstfahrende Autos. Immer mehr Testfelder für autonomes Fahren werden eröffnet, auch im realen Straßenverkehr. Unaufhaltsam scheint dieser Megatrend. Und der Weg bis zum vollkommen autonom fahrenden Auto verspricht für Investoren lukrativ zu werden. Die „New Mobility“ Anlage-Strategie des Hamburger Tonn Family Offices kann von dieser Entwicklung profitieren.

„Wir stehen vor dem größten Umbruch in unserer Geschichte! Und die Politik schweigt. Die meisten schlafen. Geredet wird über den Dieselskandal, aber kaum ein Wort darüber, dass womöglich die gesamte Autoindustrie schon in den nächsten Jahren zur Disposition steht“, mahnt der Wissenschaftsjournalist und Physiker Ranga Yogeshwar.

„Neu ist das Tempo des Wandels (…). Brauchte das klassische Telefon noch 75 Jahre, bis es 100 Millionen Nutzer erreicht, schaffte Facebook das in nur gut vier Jahren“, so Yogeshwar.

Was ist autonomes Fahren? Darunter versteht man fahrerlose Autos, die mithilfe von zahlreichen Kameras, Sensoren, künstlicher Intelligenz und Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und Informationssystemen gesteuert werden. Das automatisierte Fahren bringt den Autofahrern nicht nur einen Zeitgewinn. Es führt zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr und wird Staus und Emissionen reduzieren. Schon heute werden in Oberklassefahrzeugen zahlreiche Assistenzsysteme wie Einparkassistent oder intelligenter Stauassistent genutzt.

In Bayern und Hessen sind selbstfahrende Autos bereits auf Autobahnen unterwegs: Nun weitet der Autozulieferer Continental seine Versuchsfahrten auf Niedersachsen aus, erst auf Autobahnen, dann auf Landstraßen. In Karlsruhe führt seit dem Frühjahr 2018 eine Teststrecke mitten durch die Stadt. Insbesondere in den USA und in China testen die Entwickler bereits deutlich mehr. Im Silicon Valley und in Peking steht das autonome Fahren ganz oben auf der Agenda.

E-Mobilität und autonomes Fahren waren auch jüngst die zentralen Themen auf Chinas größter Automesse. Bis 2020 will Continental die technische Machbarkeit schaffen. Danach soll das hochautomatisierte Fahren, bei dem die Autofahrer sich zeitweise anderweitig beschäftigen können, zur Serienreife gebracht werden.

Im April hat BMW einen neuen Campus für autonomes Fahren eröffnet. 2.000 IT-Experten und Ingenieure sollen hier am Auto der Zukunft arbeiten. Schon im Jahr 2021, also in rund drei Jahren, sollen die ersten autonom fahrenden Serienwagen vom Band bei BMW rollen. Aber auch Daimler und Bosch arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung des Megatrends Digitalisierung der Mobilität.
Aber vor allem Zulieferer dürften profitieren, wie z. B. die Halbleiterindustrie von einer steigenden Chip-Nachfrage.

Mitte März hatte ein tragischer Unfall eines autonom fahrenden Autos die Branche aufgeschreckt – es gibt noch viel zu tun bis zur Serienreife.

Noch gibt es viele technische und auch rechtliche Fragen. Doch genau diese Lage macht Investitionen äußerst interessant. Die weitere Entwicklung dürfte dafür sorgen, dass autonome Fahrzeuge eine Selbstverständlichkeit werden. Schritt für Schritt – zunächst wohl im öffentlichen Nahverkehr, dann im Individualverkehr.

Gut für Investoren, die das Thema frühzeitig aufgreifen. Automobilkonzerne sind dabei weniger die Profiteure dieser Entwicklung, sondern bestimmte Zulieferer und IT-Unternehmen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Ausgewählte Werte fließen in die „New Mobility“-Anlagestrategie der Vermögensverwaltung des Tonn Family Offices.

Stand 6/2018

 

Strategie im Überblick

Die Aktienstrategie kann weltweit in „Blue Chips“ und kleinere Werte mit hohem Renditepotenzial rund um das Thema „Intelligente und automatisierte Mobilität“ investieren. Im Fokus stehen weniger Automobilwerte, sondern Zulieferer, Elektronik- und IT-Unternehmen.

 

Mögliche Anlagethemen 

  • Digitalisierung / Vernetzung
  • Robotik / Automatisierung
  • Künstliche Intelligenz
  • Infrastruktur
  • Steuerungssoftware und -elektronik
  • Mikrochips / Halbleiter / Prozessoren
  • Sensorik (Kameras / Ultraschall / Scanner)
  • Zulieferer / Automobilindustrie
  • Alternative Energien und Antriebe

 

 

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