Vermögensstrukturierungen werden oftmals nur mittels liquider Kapitalanlagen, vor allem Anleihen und Aktien sowie eventuell noch Rohstoffen, umgesetzt. Diese können in der Regel schnell verkauft bzw. liquidiert werden. Dazu wird gern noch eine selbstgenutzte Immobilie empfohlen. Doch verschiedene Sachwerte, die illiquide Anlagen sind, bieten zahlreiche Vorteile im Anlageportfolio.

Gemäß der traditionellen Finanztheorie sollten Anleger Rendite und Risiko gegeneinander abwägen. Die Liquidität von Anlagen ist ein dritter wichtiger Entscheidungsfaktor. Liquidität bezeichnet die Möglichkeit, eine Anlage schnell verkaufen (liquidieren) zu können.

„Liquidität ist Trumpf“, Anleger mögen liquide Anlagen. Aber: Wie Rendite und Risiko kann sich auch die Liquidität in Stress-Szenarien verändern. Nicht nur Hedgefonds waren in Finanzkrisen zeitweise unverkäuflich und mussten nicht verkäufliche Vermögensteile parken. Und auch für deutsche Pfandbriefe bester Bonität gab es zeitweise keine Abnehmer.

Das Beispiel der Allianz Aktie nach der Lehmann-Pleite zeigt den Preis für die Liquidität: Willkürliche Schwankungen großen Ausmaßes. In 150 Börsentagen vom 16.9.2008 bis zum 29.5.2009 ist die Aktie an 17 Tagen um 10 bis zu 20 Prozent geschwankt, und an 88 Tagen um 5 bis 10 Prozent. Wohlgemerkt, es handelt sich um Tagesschwankungen. Und an nur wenigen Tagen gab es konkrete Meldungen zur Allianz.

Natürlich weisen auch nicht liquide Anlagen wie beispielsweise Immobilien Schwankungen auf. Doch diese verlaufen weit weniger heftig. Eine Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) zeigt, dass hohe Schwankungen bei Aktien, neben den Fundamentaldaten, hauptsächlich von Tagesnachrichten und Gerüchten ausgelöst werden, die in längerfristiger Betrachtungsweise unwichtig sind.

Bei einer Vermögensstrukturierung, wie sie vom Tonn Family Office angeboten wird, und der Aufteilung der Gelder auf verschiedene Vermögensanlagen sollte zwingend berücksichtigt werden, wie hoch der Anteil illiquider Vermögenswerte sein kann. Bei diesen Sachwerten, wie z. B. Immobilien, unternehmerische Beteiligungen, Agrargüter, Wald oder Grundstücke, wird in physisch vorhandene Güter investiert.

Daraus fließen Erträge und/oder Wertsteigerungen. Typischerweise sind die Renditen höher als bei Geldwerten. Das ist die Prämie für die Illiquidität. In Zeiten hoher Inflation oder bei Währungsreformen bewahren Sachwerte das Vermögen, da sie nicht unendlich vermehrbar sind. Ganz anders beim Papier-Geldsystem. Hier können die Zentralbanken eine unbegrenzte Geldschöpfung betreiben.

Fehlentscheidungen bei Aktien können theoretisch in der nächsten Minute revidiert werden. Bei Entscheidungen für Investitionen in Sachwerte ist das oft nicht möglich oder sie enden höchst verlustreich. Darum ist eine umfassende Prüfung unabdingbar. Hierzu gehört neben der Analyse der Kapitalanlage als solcher ein intensiver Analyseprozess, der den Markt betrifft und den Anbieter der Kapitalanlage einschließt.

Als Experte mit jahrzehntelanger Sachwerterfahrung ist Jürgen Raeke ein kenntnisreicher Gesprächspartner zu diesen und weiteren Aspekten, die das Family Office hinterfragt:

  • Gehört das Investmentprojekt zu einem Wachstumsmarkt?
  • Wie hoch sind die Vergangenheitsrenditen?
  • Welches sind die Erfolgstreiber?
  • Hat der Anbieter vergleichbare Investments schon erfolgreich umgesetzt?
  • Welche Reputation hat der Anbieter bzw. die handelnden Personen?
  • Kann eine Interessengleichheit durch bestimmte Anreizsysteme hergestellt werden?
  • Wie stellt sich das Investment in seiner Vergleichsgruppe dar?

 Stand: 03/2017

raeke

Jürgen Raeke, Vorstand der Tonn Family Office AG, verfügt über 35 Jahre Kapitalmarkt­erfahrung. Von 1998 bis 2014 war er Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft der Berenberg Bank, Deutschlands ältester Privatbank. Dort hat er das Family Office aufgebaut und die Bereiche Sachwertinvestments mit Schwerpunkt Immobilien sowie alternative Investments und Vermögensstrukturierung verantwortet.

 

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